Liebe Patienten,

infolge der Pandemie wollen sich in diesem Herbst weit mehr Menschen gegen Grippe impfen lassen als in den Vorjahren.

Da in jeder Saison andere Influenzaviren kursieren, müssen Impfstoffe gegen die Virusgrippe in jedem Jahr an die voraussichtlich zirkulierenden Virusvarianten angepasst werden.

Die Empfehlungen hierfür spricht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus.
Für die kommende Influenzasaison 2020/21 hat das für Impfstoffzulassungen zuständige Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) die Stammanpassungen für alle national zugelassenen Influenza-Impfstoffe genehmigt.

Die Genehmigung der Stammanpassung für die zentral in der EU zugelassenen Impfstoffe hat die EU-Kommission erteilt.

+++ Grippeimpfstoff ab dem 07.09.2020 verfügbar +++

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, das es in diesem Jahr zu Lieferengpässen des Impfstoffes kommen kann, so das wir nicht ausreichend Impfstoff für alle Patienten gewährleisten können.

+++ Termin Vereinbarung +++

Um Ihnen die Wartezeit zu ersparen benötigen wir vorab folgende Informationen:

• Name, Vorname
• Geburtsdatum
• Telefonnummer
• Adresse
• Krankenversicherung
• Krankenversicherungsnummer

Bitte teilen Sie uns diese per Fax oder eMail zuvor mit.

Sie erhalten dann einen Impftermin kurzfristig von uns zugeteilt.

Wir Sind für Sie Da!

Ihr MedicM Team

Arzt sein heißt, eine Vielzahl von Patienten, egal wie versichert, medizinisch bestmöglich zu behandeln und versorgen. Da aber die Deutschen in der Regel immer älter werden, somit der Versorgungsbedarf steigt, werden Mediziner an der Versorgungsfront immer stärker gefordert.
Dr. Markus Groteguth hat sich nicht nur als Facharzt für Allgemeinmedizin, Sportmedizin, Chirotherapie und in Naturheilverfahren am Niederrhein einen Namen gemacht. Als Vorstand des Niederrhein Netzwerk eG – die Genossenschaft der Heilberufe – den er ehrenamtlich leitet, entwickelt er mit seinen Vorstandskollegen innovative Versorgungsformen, optimiert die regionale Versorgung der Patienten, sowie Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte. Die Ziele sind eine freie Diagnostik und Therapie, sowie eine rundum professionelle und qualitätsgesicherte Versorgung der Patienten. Zu den Ansprüchen zählt der Erhalt der hochwertigen Medizin, welche auch über die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse hinausgeht.
Nach seinem Studium folgte die Facharztausbildung, danach mehrere Jahre als Sanitätsoffizier bei der Bundeswehr. Seit 2002 ist Dr. Groteguth in eigener Hausarztpraxis in Meerbusch-Lank niedergelassen. Seit 2006 erweiterte Dr. Groteguth mit weiteren Kollegen das Praxisangebot um mehrere Standorte in Düsseldorf, Krefeld und Meerbusch-Osterrath. Inzwischen gehören 6 weitere Ärzte dem Team von Dr. Groteguth an, die eine Sicherung der optimalen Patientenversorgung anstreben.
Eine besondere Ehrung erhielt Dr. Markus Groteguth Ende Januar 2018 für sein Engagement in der Kinder- und Jugendgesundheitsförderung, in der er sich seit Jahren (u.a. im Netzwerk „fitnetz“) einsetzt. Vom Gesundheitsamt des Rhein-Kreis Neuss, vertreten durch Herrn Dr. Michael Dörr, wurde Dr. Groteguth für seine Verdienste und sein Engagement, ausgezeichnet.
Neben seinem Engagement für Kinder und Jugendliche ist Dr. Groteguth auch als Notarzt des NEF (Notarzteinsatzfahrzeug) regelmäßig im Einsatz um seine rettungsmedizinische Kompetenz aufrecht zu erhalten. Dr. Groteguth ist sich seiner großen Verantwortung den Patienten gegenüber immer bewusst, identifiziert sich vollkommen mit seinem Beruf und hat daher für seine Patienten immer ein offenes, zuhörendes Ohr.
Dr. Groteguth wird von seinen Patienten für sein Engagement und seine Leidenschaft als Arzt sehr geschätzt. Das unterstreicht auch der weitere Zulauf an Patienten.

Hintergrund: Die SARS-CoV-2 Pandemie stellt gerade produzierende Betriebe mit unzureichender Möglichkeit “Home-Office-Arbeitsplätze“ einzurichten vor die Herausforderung, frühzeitig Covid-19 erkrankte Mitarbeiter zu detektieren und den Kontakt mit anderen Mitarbeitern und damit das „Einschleppen“ von Covid-19 in einen Betrieb zu verhindern.

Reihenuntersuchungen mit einem point-of-care (POCT) qualitativen Schnelltest von IgG- und IgMAntikörpern gegen CoV-2 können klinisch unauffällige, aber infizierte MA detektieren (IgM) und bei Nachweis von IgG-AK Quarantänezeiten reduzieren bzw. unnötig machen. Die Entwicklung eines sogenannten Hotspots – wie aktuell in der Fleischindustrie – kann ausgeschlossen werden. Das Testergebnis liegt bereits nach 10 Minuten vor, so dass sofort möglicherweise notwendige Isolierungsmaßnahmen eingeleitet werden können.

Methode: In einem industriellen Betriebsteil, in dem zwei Mitarbeiter(MA) zuvor mit Covid-19 auffällig wurden, wurde eine Woche später eine Reihenuntersuchung mit 121 MA dieses Produktionsabschnittes mittels eines Schnelltests (POCT) zum qualitativen Nachweis von IgG- und IgM-Antikörpern gegen CoV-2 in menschlichem Vollblut aus der Fingerbeere nach Zustimmung des MA und Betriebsrates (BR) durchgeführt. (IgG: relative Sensitivität 100%, 95% – KI 86,0-100% – relative Spezifität 98%, 95% – KI 89,4-99,9% – Genauigkeit 98,6%, und IgM: relative Sensitivität 85%, 95% – KI 62,1-96,8% – relative Spezifität 96%, 95% – KI 86,3-99,5% – Genauigkeit 92,5%)

Ergebnisse: Von 121 Mitarbeiter (MA) eines industriellen Produktionsabschnittes wurde in zwei Fällen IgM-Antikörper gegen SARS-CoV-2 (1,65%) und in 2 weiteren Fällen IgG-Antikörper (1,65%) qualitativ nachgewiesen. Bei den IgM-Positiven wurde sofort ein Rachenabstrich der Rachenhinterwand zum PCR-Virusnachweis abgenommen und analysiert. Im Ergebnis, das nach ca. 36 Stunden vorlag, konnte kein Virusmaterial mehr nachgewiesen werden. Diese beiden MA waren zuvor mit Atemwegssymptomen klinisch auffällig gewesen und hatten bereits 10 Tage zuvor einen Rachenabstrich und eine Quarantäneauflage bei Primärkontakt mit Covid-19 Patienten durch das Gesundheitsamt erhalten. Damals war der Abstrich nur eines MA positiv, der andere unauffällig für SARS-CoV-2 und hatte somit die nun nachweisbare Covid-19 Erkrankung nicht erfasst. Eine weitergehende Quarantäne dieser nunmehr klinisch gesunden MA war nicht erforderlich.

Die beiden IgG-AK positiven MA beschrieben auf Nachfrage eine schwere Atemwegsinfektion, die bereits mehr als fünf Wochen her war. Ein Rachenabstrich war damals nicht erfolgt. Bei diesen Mitarbeitern kann von einer möglichen Immunität gegen CoV-2 ausgegangen werden, so dass diese Mitarbeiter eher als Stabilisatoren eines möglichen Infektionsgeschehens des Betriebsteils anzusehen sind. Auch bei späteren Primärkontakten mit Covid-19 Patienten ist eine Quarantäne nach Maßgabe der Gesundheitsämter eher nicht erforderlich.

96,7% der MA blieben ohne Antikörpernachweis, so dass die Entwicklung eines Hot-Spots zum Testzeitpunkt sicher ausgeschlossen werden konnte. Die Veröffentlichung dieser Ergebnisse in der Belegschaft führte zu einer erheblichen Verbesserung der bestehenden emotionalen Verunsicherung der MA zum Infektionsgeschehen innerhalb des Betriebes.

Schlussfolgerung: Die Durchführung eines qualitativen Schnelltests auf IgG- und IgM-Antikörper gegen SARS-CoV-2 als POCT im Sinne einer Reihenuntersuchung kann die Entwicklung eines HotSpots in einer Produktions- oder Organisationseinheit eines Betriebes ausschließen. IgM-positive MA können detektiert und durch Verhängung einer betrieblichen Beurlaubung eine Ausdehnung des Infektionsgeschehens im Betrieb unterbrochen werden. Unbekannte IgG-positive Mitarbeiter können detektiert und damit spätere Quarantänezeiten nach Maßgabe des Gesundheitsamtes ausgeschlossen bzw. reduziert werden.

Diskussion: Beim Einsatz von beiden Diagnoseverfahren, SARS-Cov-2-PCR des Rachenabstrichs und SARS-Cov-2 IgG und IgM-Antikörperschnelltest bei klinisch auffälligen MA kann mit größerer Sicherheit eine Covid-19 Infektion detektiert, der Mitarbeiter frühestmöglich isoliert und damit der Betrieb vor der Einschleppung von Covid-19 geschützt werden. Darüber hinaus können auch unnötige Quarantänemaßnahmen verhindert bzw. verkürzt werden. Dies setzt ein differenziertes Testprotokoll voraus.

Sicherheit eine Covid-19 Infektion detektiert, der Mitarbeiter frühestmöglich isoliert und damit der Betrieb vor der Einschleppung von Covid-19 geschützt werden. Darüber hinaus können auch unnötige Quarantänemaßnahmen verhindert bzw. verkürzt werden. Dies setzt ein differenziertes Testprotokoll voraus.

Nutzen eines CoV-2 IgG- und IgM-Schnelltests als Reihenuntersuchung zum Schutz von Produktionseinheiten oder Organisationseinheiten im betrieblichen Alltag

Dr. Markus Groteguth, M.D., Dr. Sebastian Lieske, M.D.

Zentrum für Arbeits-und Präventionsmedizin GbR